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Italienische Studenten träumen von der Schweiz - Das europäische Kooperationsnetz "EURES" hilft mobilitätswilligen Fachkräften

EURES macht mobil, bei Arbeit ... - An Jobmessen wie derjenigen in Mailand vom letzten Herbst können sich Hochschulabsolventinnen und -absolventen über das Leben und Arbeiten in der Schweiz informieren.

Im Mailänder "Palazzo delle Stelline" herrscht Aufbruchstimmung. Gut 1000 Universitäts-Absolventinnen und -Absolventen der Fakultäten "Biologie" und "Pharma" aus ganz Norditalien interessieren sich für ein Leben und Arbeiten im Ausland. Bei einer nationalen Arbeitslosenquote von 8,5 Prozent sehen viele eine bessere Zukunft anderswo in Europa.

Der Andrang auf die einzelnen Messestände ist gross. Neben verschiedenen Pharmamultis wie Roche, Merck Serono oder Johnson & Johnson präsentieren sich an der jährlich stattfindenden Jobmesse auch einige europäische Staaten. Sowohl Deutschland, England, Frankreich, Schweden und Spanien wie auch die Schweiz buhlen gezielt um die frisch ausgebildeten Akademikerinnen und Akademiker.

Am Stand der Schweiz, der dieses Jahr durch die Kantone Aargau und Basel-Stadt vertreten ist, herrscht wie immer reges Interesse. Gut 140 junge Menschen suchen die persönliche Beratung; 60 davon nehmen am Vortrag "Leben und Arbeiten in der Schweiz" teil. Erstaunlicherweise zeigt es sich immer wieder, dass sie nur wenig über ihren nördlichen Nachbarn wissen.

Initiiert wurde diese Jobmesse von EURES Milano, einer lokalen Koordinationsstelle des europäischen EURES-Netzes. Regelmässig nimmt die Schweiz auch an Veranstaltungen in anderen Ländern teil.

Roman Wanner, Öffentlichkeitsarbeit AWA

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