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Grosser Ansturm auf das Arbeitsmarktschiff

EURES BODENSEE und Agentur für Arbeit Ravensburg zufrieden: Über 300 Interessierte besuchten "Jobday am Bodensee" am 13. September 2012

FRIEDRICHSHAFEN / ROMANSHORN
Großer Ansturm auf das "Arbeitsmarktschiff" von EURES BODENSEE und der Agentur für Arbeit Ravensburg: Über 300 Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich auf der Fahrt zwischen Friedrichshafen und Romanshorn über Job- und Studienmöglichkeiten in der Bodenseeregion zu informieren. "Eine einmalige Gelegenheit und tolle Sache", lobte eine Besucherin aus Lindau das umfassende Beratungsangebot.

Dafür zeichneten an Bord des Motorschiffes "Graf Zeppelin" u. a. ein gutes Dutzend EURES-BeraterInnen verantwortlich, die kompetent über die vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten in der Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Deutschland informierten. Die speziell ausgebildeten ExpertInnen beantworteten dabei grundsätzliche Fragen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen im jeweiligen Land, beispielsweise zur Kranken- und Rentenversicherung oder zum Steuerrecht, und vermittelten darüber hinaus auch Adressen von Jobangeboten.

Die Nachfrage war unverändert groß, wie die Schweizer EURES-BeraterInnen erklärten: "Im Mittelpunkt der Anfragen standen Jobaussichten, Verdienst-möglichkeiten und Fragen zur Krankenversicherung". Auffallend in diesem Jahr war laut EURES-Berater Kevin Hedinger vom Amt für Arbeit St. Gallen, dass vor allem qualifizierte, ältere Fachkräfte sich für eine Arbeit in der Schweiz interessierten. Mit ähnlichen (An-) Fragen und Problemen wurden auch die EURES-BeraterInnen aus Vorarlberg, Deutschland und Liechtenstein während der Fahrt zwischen Friedrichshafen und Romanshorn konfrontiert.

EURES-Präsident Johannes Rutz, Leiter des Amts für Arbeit St. Gallen, erinnerte im Rahmen einer Medienkonferenz daran, dass das "Arbeitsmarktschiff" den stolzen Namen "Graf Zeppelin" trage. Der Zeppelin, diese eigenartige, dicke, fliegende Zigarre, sei ein schönes Sinnbild für die Personenfreizügigkeit in Europa. "So wie der Zeppelin mühelos alle Grenzen und Hindernisse überwindet, so sollte sich auch die Personenfreizügigkeit in Europa möglichst ungehindert entfalten können", so Rutz.

Zu EURES BODENSEE merkte der Präsident an, dass die grenzüberschreitende Partnerschaft einen Informations- und Vermittlungsauftrag habe, "den wir mit unseren "Fünf-Stern-Service" wahrnehmen:

1. Grenzgängerbroschüren für Arbeitnehmer und Arbeitgeber;

2. Fachtagungen zu Arbeits- und Lebensbedingungen rund um den See;

3. Persönliche und virtuelle Netzwerke (z.B. EURES-Berater als Anlauf- und Kontaktstellen, eigene Homepage Arbeitsmarkt Bodensee);

4. Ein Arbeitsmarkt-Monitoring als statistische Basis;

5. Grenzgänger-Informationstage wie der heutige".

Gabriele Kreiß, Vorsitzende der Geschäftsführung Agentur für Arbeit Ravensburg, erklärte, dass das Angebot auf dem Arbeitsmarktschiff aufgrund der großen Nachfrage erweitert wurde. "Erstmals finden angehende Studenten auf dem Schiff Ansprechpartner, die über die Studienmöglichkeiten in der gesamten Bodenseeregion Bescheid wissen".

Wer sich also für einen Studienplatz interessierte, konnte sich auf dem Einstiegsdeck der "Graf Zeppelin" an Studien- und Laufbahnberaterinnen aus dem Kanton Thurgau, eine Bildungs- und Berufsberaterin vom BIFO in Vorarlberg, eine Berufsberaterin für Abiturienten aus Ravensburg oder Vertreterinnen der Internationalen Bodensee-Hochschule und der FH Kempten wenden. Erstmals wurden auch Informationen zu interessanten Austauschprogrammen für Auszubildende wie "xchange" und "Go.for.Europe" angeboten, so Gabriele Kreiß.

Leider findet das Arbeitsmarktschiff im Jahre 2013 nicht statt. Das nächste Arbeitsmarktschiff findet voraussichtlich im Frühjahr 2014 statt.

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